Mehrere Bildarchive – eine gemeinsame Arbeitsoberfläche

Unternehmen und Organisationen müssen ihre Medienbestände nicht zwangsläufig in einem einzigen großen Archiv verwalten. Unterschiedliche Abteilungen, Standorte oder Geschäftsbereiche können weiterhin mit getrennten pixafe-Systemen arbeiten.

Mit dem neuen Multi-Server-Management lassen sich diese Archive komfortabel über pixafe Web nutzen. Anwender können direkt innerhalb der Webanwendung zwischen den eingerichteten Servern wechseln. Gespeicherte Zugangsdaten werden übernommen, sodass nicht bei jedem Wechsel eine erneute Anmeldung erforderlich ist. Die Serververbindungen werden zentral durch den Administrator eingerichtet.

Das ist beispielsweise für Organisationen interessant, in denen verschiedene Bereiche eigenständige Medienarchive führen, Mitarbeiter der Öffentlichkeitsarbeit oder des Marketings aber regelmäßig auf mehrere dieser Bestände zugreifen müssen.

Mit wenigen Klicks zwischen Archiven wechseln

Für den Anwender ist der Wechsel besonders einfach: Sobald neben dem aktuell verwendeten Server mindestens ein weiterer pixafe-Server eingerichtet wurde, erscheint in der Fußzeile von pixafe Web automatisch die Funktion „Server wechseln“.

Ein Klick darauf öffnet die Serverauswahl. Dort wählt der Anwender das gewünschte Archiv aus. Bereits gespeicherte Zugangsdaten werden automatisch übernommen, sodass anschließend ein Klick auf „Verbinden“ genügt, um direkt im ausgewählten Archiv weiterzuarbeiten. Eine erneute Eingabe der Anmeldedaten ist damit nicht erforderlich. Sofern der Anwender noch keinen Account auf dem gewünschten Ziel-Server hat, kann er je nach Konfiguration des anderen Servers diesen anfragen oder registrieren.

Assets inklusive Beschriftung zwischen Archiven übertragen

Sehr interessant wird das Multi-Server-Konzept durch die neuen Export- und Importfunktionen.

Einzelne Assets oder ein kompletter Warenkorb können exportiert werden. pixafe erstellt dafür eine ZIP-Datei mit den für den späteren Import benötigten Daten. Dieses Paket kann anschließend auf einem anderen pixafe-Server importiert werden. Die vorhandene Beschriftung wird dabei übernommen und lässt sich beim Import zusätzlich um Kategorien, Orte und Schlagworte ergänzen.

Erweiterte Datumssuche: Finden, auch wenn das genaue Datum unbekannt ist

„Das Bild muss irgendwann im Frühjahr aufgenommen worden sein …“

Gerade bei über viele Jahre gewachsenen Archiven kennt man häufig den ungefähren Zeitraum einer Aufnahme, aber nicht mehr das genaue Datum.

Das neue Update ergänzt deshalb die Datumssuche um einen neuen Ansatz: pixafe kann anzeigen, für welche Tage überhaupt Assets im Archiv vorhanden sind – einschließlich der jeweiligen Anzahl. Ein Klick auf ein Datum zeigt die betreffenden Assets anschließend direkt im Leuchtpult an.

Das kann insbesondere die Recherche in umfangreichen historischen Beständen vereinfachen: Statt verschiedene Datumswerte auszuprobieren, kann man sich von den tatsächlich vorhandenen Aufnahmedaten zum gesuchten Material führen lassen.

Mehr Übersicht im Leuchtpult

Auch die tägliche Arbeit mit Suchergebnissen wurde verbessert.

Das neue W-Icon zeigt unmittelbar an, welche Assets bereits im Warenkorb liegen. Gerade wenn für eine Broschüre, Pressemitteilung, Website oder andere Veröffentlichung zahlreiche Bilder gesichtet werden, bleibt damit die aktuelle Auswahl direkt im Suchergebnis sichtbar. Ein Klick auf das W-Icon entfernt ein nicht mehr benötigtes Asset wieder aus dem Warenkorb.

Eine weitere neue Funktion unterstützt die Gruppenbildung zusammengehörender Assets. Ein Asset kann innerhalb der aktuellen Leuchtpultseite direkt an die erste Position verschoben werden. Dadurch lässt sich die gewünschte Reihenfolge für eine anschließende Gruppenbildung einfacher herstellen.

Update 28 lohnt sich besonders für umfangreiche Medienarchive

Das neue Update konzentriert sich nicht auf eine einzelne große Funktion. Vielmehr wurden zahlreiche Stellen verbessert, die Anwender bei ihrer täglichen Arbeit immer wieder benötigen: Archive wechseln, Assets übertragen, große Ergebnismengen laden, historische Bestände recherchieren, Medien auswählen und gemeinsam weiterverarbeiten.

Besonders hervorzuheben sind dabei die neue Multi-Server-Unterstützung und die Performance-Optimierung der API. Sie adressieren unmittelbar die Arbeit mit größeren und organisatorisch verteilten Medienbeständen.

Unser Tipp für bestehende pixafe-Anwender: Wer regelmäßig mit umfangreichen Bildbeständen arbeitet oder mehrere pixafe-Systeme betreibt, sollte sich Update 28 genauer ansehen. Viele der Neuerungen setzen genau dort an, wo im täglichen Umgang mit einem Medienarchiv immer wieder Zeit benötigt wird – beim Suchen, Auswählen, Laden und Übertragen von Assets.

Alle Updates finden Sie in der Zusammenfassung – das aktuelle Handbuch zu pixafe Web finden Sie auch auf der Produkt-Webseite.

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